ERINNERT IHR EUCH AN DIE DÜFTE EURER KINDHEIT?

Aktualisiert: Okt 9


"Ich weiß noch, wie es in der Küche meiner Oma duftete, wenn wir nach langer Fahrt endlich in ihre kleine Wohnung stürmten: Vanille, frischer Kuchen, "dicker Grieß", warme Blaubeeren" und Kaffeeduft zusammen mit dem Geruch von gestärkter Wäsche - ich liebte das. "

"Der Mensch riecht Riechbares nicht, ohne das Gefühl des Unangenehmen oder Lustvollen zu empfinden." Aristoteles

Düfte können in uns Erinnerungen wecken - und so direkt auf unsere Emotionen wirken. Über unseren Geruchssinn werden wir bewusst und unbewusst vielfach beeinflusst: von der besagten Erinnerung, über Gefühle des Wohlbefindens oder der Abneigung, der Auswahl unseres Partners bis hin zur Identifizierung frischer oder abgelaufener Lebensmittel nutzen wir unseren Geruchssinn.


Nach heutigem Erkenntnisstand ist der Geruchssinn das einzige Sinnesorgan, dass seine Impulse direkt ins Gehirn leitet, d.h. ohne andere zwischengeschaltete Nervenzellen. Wie wir auf einen Duft reagieren, können wir somit nicht bewusst beeinflussen - denn sobald wir ihn wahrnehmen, ist er bereits im limbischen System unseres Gehirns angekommen und hat bereits direkt positive, negative, angenehme oder unangenehme Gefühle ausgelöst.


Ein, wie wir finden, sehr guter Blog rund um das Thema der Aromatherapie und ätherischen Öle bis in die Naturheilkunde hinein ist dieser Blog von Elaine Zimmermann: www.aromapraxis.de/aroma-schule/aetherische-oele/anwendung-aetherische-oele/riechsinn/

Elaine Zimmermann ist Aromatherapeutin, Autorin, gibt Workshops, lebt in Irland und arbeitete u.a. 15 Jahre im Team von Farfalla/Schweiz.



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